|
Am 13.3. ging es ab Hannover Langenhagen erst in Richtung Frankfurt. Der
Abflug verspätete sich um ca. 20 Minuten. In Frankfurt ging es dann
pünktlich um 12:25 weiter in Richtung Singapur. Dort kamen wir dann
nach fast 12 Stunden an. Nach der dortigen Zeit war es gegen 7:00 Morgens,
aber nach deutscher Zeit erst Mitternacht. Die Reise musste eigentlich
gut laufen. Denn beim landen auf dem Flughafen wurde viel Porzellan zerschlagen.
Jedenfalls hörte man aus der Bordküche viel Porzellan auf den
Boden fallen. Nach der Zollkontrolle und dem Hoteltransfer waren wir gegen
9:00 im Hotel Crown Prince. Schon auf der Fahrt vom Hotel in die Stadt
waren die ersten Eindrücke zu erkennen. Sauberkeit und Ordnung, und
überall unbekannte Pflanzen. Von draußen und in der Hotelhalle
machte es was her, aber beim genauren schauen in den Zimmern sah es etwas
anders aus. Die Steckdosen hätten jeden Elektriker erschreckt. Nach
dem Duschen haben sich Helmut und ich zu einer Erfrischung am Hotel entschlossen.
Mit Ihm hatte ich die Tage in Singapur ein Zimmer geteilt und wir haben
die Tage was zusammen gemacht. Beim kleinen Imbiss haben wir erst einmal
die ersten Eindrücke gewonnen. Gegen Mittag hatte sich dann die Gruppe
zu einem kurzen Treff getroffen. Danach habe ich mich dann mit Helmut
zu einem Rundgang durch die Stadt aufgemacht. Wir sind bis zur Marina
Bay gegangen, weiter am Riverwalk, dann wieder zurück.
Nach einem Abendessen waren wir noch kurz in einem Internetcafe, um ein
paar Mails zu schreiben.
Am zweiten Tag, dem 15.3. haben wir alle eine Stadtrundfahrt gemacht.
Unter anderem war eine Fahrt nach Little India, Chinatown, und dem Botanischen
Garten. Anschließend sind Helmut und ich noch mit der Taxe zum Arabischen
Viertel gefahren. Von dort sind wir zum Riverwalk gelaufen, und von dort
sind wir dann mit der U-Bahn zurück gefahren. Die U-Bahn und die
Bahnhöfe machten einen sehr sauberen Eindruck. Auch die Art der Fahrkarten
und der Bahnsteige war schon was Neues. Die –unterirdischen- Bahnsteige
sind mit Glas zu den Gleisen verschlossen, und bei der Einfahrt der Züge
öffnen sich Türen, die genau an den Türen der U-Bahn sind.
Als Fahrkarten gibt es aus dem Automaten kleine Magnetkarten, die auf
Sensoren an den Eingängen/Ausgängen gelegt werden, dann öffnen
sich die Türen, um auf die Bahnsteige bzw. vom Bahnsteig zu kommen.
Man zahlt eine „Deposit“ Gebühr von 1 $ für die
Fahrkarte, die man sich nach der Fahrt wieder am Automaten zurück
holen kann, in dem man die gebrauchten Fahrkarten im Fahrkartenautomaten
abgibt. Ein Test mit einer schon gebrauchten Fahrkarte, den Ausgang zu
öffnen, schlug fehl. Die Tür öffnete sich nicht. Auch die
Art der Fahrkartenautomaten war so einfach, dass man eigentlich ohne große
Probleme die richtige Fahrkarte bekommen hat. Die Sauberkeit der Bahn
kommt sicher auch von den drastischen Strafen für das verdrecken.
Die Strafen für Essen/Trinken in der U-Bahn und Bahnhöfen betragen
100 $, für rauchen 500$ und für das transportieren von leicht
entflammbaren Materialien sogar 5000 $.Und wer die Notbremse zum Spaß
auslöst oder die Gleise überschreitet (was natürlich nur
an den Außenbahnhöfen möglich ist), ist mit 5000 $ dabei.
(1 SG$ = 0,50 €)
Und überall in der Stadt sieht man an den Straßen, die zur
Innenstadt führen, Stahlgerippe, die über die Straßen
gebaut sind. Es sind Anlagen, wo alle Fahrzeuge registriert werden. Alle
Fahrzeuge haben kleine Computer eingebaut, und so wird die Maut errechnet,
die man für die Fahrt durch die Stadt bezahlen muß. Auch sieht
man oft Schilder, wo Verbote drauf stehen, und bei Zuwiderhandeln heftige
Geldstrafen stehen. Aber das Verbot, an manchen Stellen die Straße
als Fußgänger zu überqueren, wird selten beachtet.
Nach dem Abendessen waren wir noch mal im Internetcafe. Damit war der
zweite Tag schon zuende.
Am nächsten Tag haben Helmut und ich uns noch mal mit der U-Bahn
auf die Reise gemacht. Wir sind noch mal nach Little India und Chinatown
gefahren. Diesmal haben wir noch mehr gesehen, als bei der Stadtrundfahrt.
Bei der Fahrt mit der U-Bahn mussten wir umsteigen. Die Umsteigestation
machte schon von der Größe einen tollen Eindruck.
Gegen 19:00 hatten wir uns dann alle wieder im Hotel getroffen, weil es
um 22:30 dann weiter nach Adelaide ging. Nach „nur“ 7 Stunden
Flug kamen wir dann nach der Ortszeit um 7:20 dort an. Dort wurden wir
dann von unseren Gastgebern erwartet. Ich wurde hier von Angela und Geoff
erwartet. Auf der Fahrt vom Flughafen nach Blackwood, wo ich nun eine
Woche ein Zuhause hatte, wurde mir schon etwas von der Stadt gezeigt,
und an zwei schönen Aussichtspunkten konnte man schön die Stadt
sehen. Nachdem ich mich dann etwas ausgeruht hatte, bin ich mit meinen
Gastgebern zu einem nahen Naturschutzpark gefahren, um dort etwas Spazieren
zu gehen. Dort habe ich dann auch die ersten Koalabären gesehen.
Ich sah sie nie, aber Geoff fand immer welche. Fünf haben wir gesehen,
die im Baum schliefen. Sie sind die einzigsten Tiere, die die Blätter
der Eukalyptusbäume fressen können. Am Tage sitzen sie dann
meißt in den Bäumen um ihr Essen zu verdauen. Abends ging es
zu einem Abendessen aller Gäste und Gastgeber (und anderen Mitgliedern
vom dortigen FF-Club) in ein Gemeindehaus. Anschließend ging es
dann wieder nach Hause und ich bin dann doch recht müde ins Bett
gegangen. Damit war der erste Tag Australien auch vorbei.
Am nächsten Tag bin ich mit Angela mit dem Vorortzug in die Stadt
gefahren. Vom Bahnhof mussten wir noch mit dem Bus zum Treffpunkt am Victoria
Score fahren. Dazu nahmen wir den Freebus, der kostenlos in der Stadt
einen Rundkurs fährt. Dort hat sich dann die Gruppe von Gastgebern
und Gästen Getroffen. Bei einem Rundgang wurden uns die wichtigsten
Bauwerke gezeigt. Anschließend ging es dann mit Oldtimer Straßenbahn
zum Badeort Glenelg. Dort habe ich dann mit Angela einen Rundgang durch
den Ort gemacht. Anschließend ging es dann auf dem selben Weg (Tram/Bus/Vorortzug)
nach Hause zurück.
Abends war noch ein Abendessen bei anderen FF-Mitgliedern.
Nachdem ich am Nachmittag seltsame Glas und Porzellan Figuren im Garten
von Angela und Geoff sah, fragte ich, was das sei. Daraufhin zeigte mit
Geoff seine Sammlung von Isolatoren. Denn die seltsamen Glas und Porzellan
Figuren, die ich sah, waren solche. Aber im Garten waren noch nicht alle
zu sehen. In der Garage standen noch ca. 600 solcher Isolatoren.
Am folgenden Tag war eine Größere Busrundfahrt ins Barossa
Valley, wo es viele Weinberge mit Weinverarbeitung gibt. Als ich an diesem
morgen mit Geoff gefrühstückt hatte, bekamen wir noch unerwarteten
Besuch. Eine recht große Spinne saß an der Wand in der Küche.
Nachdem ich sie fotografiert hatte, setzte sie Geoff wieder an die Luft.
Es war ein sog. Handsman, die nicht giftig ist. Aber bei so einer großen
Spinne erschrickt man dann schon.
Der nächste Tag war ein Autoausflug mit der Gruppe. An diesem Tag
hatte Angela die Aufgabe, mit mir den Tag zu verbringen. Zuerst sind wir
zu einem Wildtierpark gefahren. Anschließend ging es zum nationalen
Automuseum in Birdwood. In dieser sehr interessanten Ausstellung waren
auch einige Autos aus Deutschland zu sehen. Auf dem Weg nach Birdwood
wurde noch an einem Souvenirladen gehalten. An diesem Laden steht das
größte Schaukelpferd. Es ist ein Aussichtsturm, in Form eines
Schaukelpferdes. Auch waren hier Schilder zu sehen, wie weit es zu Orten
in der Welt ist. Nach Berlin waren es 15707 Kilometer. Auf der Rückfahrt
gab es einen kleinen Verkehrsstau. Ein Koalabär überquerte ganz
langsam die Straße. Auch Angela sagte, das sie so was auch erst
einmal gesehen hatte. So etwas kommt recht selten vor, das ein Koala am
Tage die Straße überquert.
Abends hatte ich dann meine Gastgeber zu einem Essen in einem Restaurant
eingeladen, von wo man einen schönen Ausblick Auf die Stadt hatte.
Da ich beim Barbeque im Barossa Valley mal Kängurufleisch probiert
hatte und es mir geschmeckt hatte, bestellte ich ein Gericht mit Kängurufleisch.
Der Sonntag war ein recht ruhiger Tag. Erst wurde ausgiebig gefrühstückt.
Dann habe ich mit Angela Rundschreiben der Nachbarschaftsgemeinschaft
in die Briefkästen der anliegend Häusern verteilt.
Anschließend bin ich dann mit Geoff zum Straßenbahnmuseum
nach St. Kilde gefahren Nachdem wir und die Ausstellung angesehen hatten
und zweimal eine Rundfahrt mit einem Oldtimer gemacht hatten, fuhren wir
wieder heim. Abends war noch ein Abendessen bei anderen FF Mitgliedern.
Am folgenden Montag wurde eine kleine Autoralley von FF Mitgliedern ausgerichtet,
wo bekannte Punkte angefahren wurden, und wir dabei noch einiges über
Adelaide und der Umgebung erfahren konnten. Auch wurden schöne Aussichtspunkte
bei der Rundfahrt angefahren. Der Abschluss der Ralley bildete wieder
eine Barbeque.
Am Dienstag, dem letzten Tag in Adelaide, bin ich mit Geoff wieder in
die Stadt gefahren. Geoff zeigte mir dann ein Verkehrsmittel, die sog.
O–Bahn. Es ist ein Bus, der in der Stadt als normaler Linienbus
fährt, aber dann auf einer ca. 15 km langen Spur fährt, die
auf Betonschienen liegt. Kleine Spurräder am Bus lassen den Bus wie
auf Schienen fahren. Wir sind die 15 km lange Strecke gefahren, haben
kurz ein Einkaufszentrum besucht, sind dann wieder zurück gefahren.
Anschließend ging es ins Tandanya einem Institut über die Kultur
der Aborignials. Es wurde uns das Didgeridos erklärt und es spielte
auch jemand auf diesem Instrument. Anschließend sind wir beide noch
etwas durch die Stadt gelaufen. Dann ging es wieder mit dem Zug nach Hause.
Abends war die Farewell Party, die Abschiedsfeier des Besuches. Sie fand
in einem Bowl Club statt.
Der letzte Tag in Adelaide begann in Ruhe. Nach
den Frühstück und dem Kofferpacken bin ich mit Geoff in Richtung
Murray Bridge gefahren. Auf halber Strecke zwischen Adelaide und Murray
Bridge war das Treffen mit den neuen Gastgebern. Auf dem weg dort hin
fuhren wir noch zum Mt Loof, einem kleinen Berg bei Adelaide. Hier wütete
vor einigen Jahren ein gewaltiger Waldbrand. Ein kleiner Film informierte
über die Katastrophe. Dann ging es zum Treffpunkt, wo uns die neuen
Gastgeber in Empfang nahmen. Nach einen Picknick haben wir uns von unseren
Gastgebern verabschiedet und es ging in Richtung Murray Bridge. Meine
neuen Gastgeber (Alan und Margrete) waren noch nicht da. Zuerst ging es
ins Rathaus von Murray Bridge, wo wir offiziell vom Bürgermeister
und FF begrüßt wurde. Nach einem kleinem Imbiss ging es zum
Baumpflanzen. Dort waren schon einige Bäume von anderen FF-Clubs
gepflanzt worden. Dann wurde ich zu meinen neuen Gastgebern gebracht.
Nach einem Abendessen war der erste Tag in Murray Bridge vorbei. An einer
wichtigen Kreuzung in der nähe des Rathauses stand sogar ein Schild,
das Gäste von Friendship Force aus Hannover da sind.
Am zweiten Tag sind mein Gastgeber mit mir und noch einem Gastgeber und
seinem Gast nach Victor Harber gefahren, einem kleinen Urlauber Ort. Um
auf die vorgelagerte Insel zu kommen, kann man einen kleinen Steg benutzen,
den auch die einzigste Pferdestraßenbahn Australiens benutzt. Ein
Rundweg führt über die Insel, die von vielen kleinen und großen
Granitsteinen belagert wird. Abends trafen sich dann noch einige Gastgeber
und Gäste in einem Restaurant.
Der 3 Tag in Murray Bridge bestand aus einer 626 langen Busfahrt zu einer
der bekanntesten Tropfsteinhöhlen (bei Naracoorte) Australiens.
Am folgenden Tag machte ich mit meiner Gastgeberin und anderen Gästen/Gastgeber
einen Autoausflug nach Hahndorf. Dieser Ort wurde von deutschen gegründet,
und diese „Tradition“ wird von den Australiern gefördert.
Es gibt in Gaststätten „deutsche“ Gerichte, deutsches
Bier usw. Abends war noch ein Abendessen bei anderen Gastgebern.
Der Sonntag wurde in Ruhe verbracht. Die meißten Gäste und
Gastgeber trafen sich am Mittag zu einem großen Barbeque.
Der nächste Tag war wieder zusammen mit allen Gästen. Es ging
zuerst nach Mannum, wo eine kleine Schiffsfahrt auf dem Murray River statt
fand. Anschließend wurde noch der Safaripark in der nähe von
Murray Bridge besucht. Abends Abendessen bei anderen Gastgebern. Abends
war noch ein Barbeque bei FF Mitgliedern, die doch recht weit ab von jeden
Ort waren. Auf dem Weg dorthin sprangen doch einige Kängurus über
die Straße.
Am letzen Tag zeigte mit mein Gastgeber noch die Umgebung der Stadt und
auch etwas von der Stadt. Er zeigte mir noch „seinen“ Bahnhof
in Murray Bridge. Er war bis zu seiner Pensionierung Stationswärter
des Bahnhofes, der jetzt recht trostlos aussieht, da kaum noch Züge
durch den Bahnhof fahren. Abends gab es dann die Abschiedsfeier im Garten
eines Gastgebers. Es war ein deutsch/östereichisches Ehepaar. Als
Hauptspeise gab es Wiener Schnitzel, es war ein Hähnchenschnitzel.
Am nächsten Morgen ging es um 7.30 von Murray Bridge mit dem Bus
nach Adelaide zum Flughafen. Dort trafen wir dann wieder einige unserer
Gastgeber von der erste Woche. Ich hatte mich auch über das kommen
von Angela und Geoff sehr gefreut. Da ich nicht wusste, ob sie kommen,
war die Freude doch groß, als sie kamen.
Wir kamen am Vormittag nach etwa 3 Stunden in Brisbane an und wurden dort
von einigen Mitgliedern und Gastgebern abgeholt und sind dann mit dem
Bus nach Ipswich gefahren. In Brisbane war es doch heißer, als es
die letzten Tage in Murray Bridge gewesen waren. Wir hatten es auch schon
in der Zeitung gelesen bzw. im Fernsehen gesehen, das wir eine recht „heiße“
letzte Woche erleben würden. Schon bei der Fahrt vom Flughafen nach
Brisbane sah man die Wolkenkratzer der Innenstadt. Nach ca. 1 ½
Stunden kamen wir in Ipswich an. Dort wurden dann alle Gäste „verteilt“,
und der Tag wurde dann in Ruhe beendet.
Am nächsten Tag war eine Busfahrt geplant. Zuerst wurde die bekannte
Fruchtverarbeitungsfirma „Circle Line“ besucht. Anschließend
ging es dann zur Sunshine Coast, mit einem längeren Stop in Redcliffle.
Abends waren unsere Gastgeberin June und wir beiden Gästen (ich war
in der letzten Woche noch mit einem anderen Gast zusammen untergebracht)
bei einer anderen Gastgeberin (Helga)zum Abendessen eingeladen. Es gab
deutsche Linsensuppe und deutsches (selbstgebackenes) Brot.
Der folgende Tag war etwas offiziell. Wir trafen uns alle im Touristenbüro
und der Bürgermeister (er war gerade erst frisch gewählt) begrüßte
uns. Danach zeigte uns June noch etwas von der Stadt und sie zeigte uns
im Rathaus zwei Vitrinen vom dortigen Friendship Force Club, wo alle Gastgeschenke
aufbewahrt werden. Nachmittags trafen sich alle noch mal, um einen Rosenbusch
zu pflanzen. Dort stehen von allen Besuchern Rosenstöcke, und eine
Tafel weiß auf alle Clubs hin, die dort waren. Auch das Schild von
Hannover wurde Abends angebracht.
Am Samstag war ich dann in Brisbane. June brachte uns zum Bahnhof, und
von dort sind wir dann mit dem Zug nach Brisbane gefahren. Nach 6 Stunden
Stadtlaufen sind wir dann wieder zurück nach ipswich gefahren, wo
uns June dann wieder am Bahnhof abgeholt hat.
Abends hatte uns Helga dann wider zum Essen eingeladen. Auch diesmal gab
es deutsches Essen (Kalbsbraten)
Am Sonntag machte June mit uns einen Ausflug an die Goldcoast. Leider
wird ein großer Teil dieser Landschaft durch Hochhäuser (Hotels,
Appartementhäuser) verschandelt.
Auf dem Rückweg auf der Autobahn traf uns der größte Regenschauer,
den wir in Australien erlebt hatten. Er dauerte aber nur ca. 3 Minuten.
Auf dem Rückweg besuchten wir noch den Bruder von June. Dort wurden
uns u.a. einige Australische Früchte gezeigt.
Am vorletzten Tag war Mittags ein Barbeque mit der ganzen Gruppe in einem
Park. Anschließend fuhren wir noch zu einem Aussichtspunkt eines
Stausees. Auf dem Rückweg fuhren wir noch zu Freunden von Helga,
die aus Berlin sind, und seit 1988 dort leben. Der Freund hat in den letzten
Jahren einen wunderschönen Garten angelegt. Anschließend fuhren
wir nach Hause.
Der letzte Tag in Australien war dann ein recht ruhiger Tag. Die Koffer
wurden gepackt. Zum Nachmittag brachte und June noch mal in die Stadt,
damit man mal was von der Stadt gesehen hat. Außer ein paar schönen
alten Häusern hat die Stadt keine besonderen Sehenswürdigkeiten
Abends war dann die Abschiedfeier.
Der letzte Morgen war ganz ruhig, und um 10:30 trafen sich alle, um mit
dem Bus wieder zum Flughafen Brisbane zu fahren. Da wir sehr zeitig waren,
machte der Busfahrer eine Ehrenrunde durch Brisbane, und so sahen wir
die letzen Bilder aus Australien. Um 15.00 ging dann der Flug in Richtung
Singapur, wo wir dann nach 7.50 Stunden gelandet sind. Der größte
Teil der Gruppe flog dann gleich weiter. Nach dem organisierten Transfer
zum Hotel war ich dann gegen 23:00 Ortszeit im Hotel.
Den nächsten Tag besuchte ich dann den Chinesischen Garten, zu dem
auch ein Japanischer Garten gehört. U.a. findet man dort wunderschöne
Bonsai Bäume. Da die U-Bahn in den Außenbezirken nicht unterirdisch
fährt, lohnte es sich auf dem Rückweg in die Stadt einen Umweg
mit der U-Bahn zu fahren. So bin ich einen großen Bogen im Norden
um die Stadt gefahren. Überall entlang der Strecke stehen riesige
Wohnblöcke und vier bis Sechsspurige Straßen.
Am nächsten Tag hatte ich mir mal 2 Vororte angesehen. Eins war ein
Vorort mit Wohnblocks. Alle Anlagen schön gepflegt. Oft sind die
Blocks durch überdachte Fußwege verbunden. Oder von der Bushaltestelle
führt direkt ein überdachter Fußweg in die Wohnanlagen.
In den Wohnanlagen hängen Stangen aus den Wohnungen. Dort hängt
man die Wäsche zum trocknen drauf. Der zweite Vorort war ein Bezirk,
wo noch einige der für Singapur typischen Geschäfte waren. Unter
Geschäfte, oben die Wohnungen. Da es auch an diesem Tag sehr schwül
war, konnte man eigentlich nicht viel laufen. Auch am letzten Tag in Singapur
konnte ich wegen der schwüle keine großen Unternehmungen manchen.
So es war nur noch einmal ein kurzer Besuch ins Chinesische Viertel. Anschließend
habe ich mir zum Abschluß noch ein paar Einkaufszeilen angesehen.
Um 20:00 ging es zum Flughafen, wo es um 0:00 Ortszeit in Richtung Frankfurt
ging, wo ich pünktlich ankam, und nach dem Anschlussflug war ich
um 9:00 wieder daheim.
Besondere Eindrücke oder Eigenheiten für Singapur (SG)
oder Australien (AUS)
AUS: Interessant sind die Drive In für Bier, Weine usw. Ähnlich
einer Garage fährt man in eine Halle, um sich dann in das Ladeninnere
zu begeben. Dort gibt es nur alkoholische Getränke.
SG: Das Handy ist ein muß für die Einwohner.
Fast jeder spielt mit seinem Handy. In der U-Bahn klingelt und simst es
überall. Sogar ca. 5 Jährige haben ihr Handy.
AUS: Auffallend sind die großen Supermärkte,
wo z.B. 10 Meter nur für Säfte sind, und diese dann auch in
2,5 Liter Flaschen. Sehr von Vorteil sind sog. Express Kassen, wo man
nur ohne Einkaufswagen ansteht, als keine großen mengen zum Kassieren
hat. Auch gibt es in den großen Supermärkten kein Alkohol.
AUS: In Nebenstraßen gibt es oft keine Bürgersteige.
Dann geht man eben einfach über den Rasen der angrenzenden Häuser.
AUS: In Adelaide gibt es sog. Freebusse, die einen
Rundkurs im Zentrum fahren und die man kostenlos benutzen kann.
AUS: Es gibt dort sehr viele „Kreisverkehr
Kreuzungen“. Der Verkehr ist deshalb an Kreuzungen sehr flüssig.
SG: Sehr großzügige Durchgangsstraßen
durch die Außenbezirke. Die Bushaltestellen alle recht großzügig
geschützt gegen Regen und teilweise riesige Hochbahnhaltestellen
der U-Bahn in den Außenbezirken. An den großen Kreuzungen
zählt ein Zähler die Sekunden, wie lange noch grün für
die Fußgänger ist. Oft überdachte Fußwege.
AUS: Es gibt überlall große Barbeque
Plätze, wo es überdachte Bänke mit Tischen und Grillstellen
gibt es. Die Grillstätten werden mit Gas beheizt, so das man kein
Grillwerkzeug mitbringen muß.
AUS+SG: Wenn man mal ein Bedürfnis hat, die
Stätten sind eigentlich immer recht sauber. Und man findet sie sehr
häufig.
SG: Es gibt in Singapur kein Kaugummi zu kaufen,
weil in der Vergangenheit besonders die U-Bahn dadurch verdreckt wurde.
--Nachtrag: Aber seit kurzem gibt es wieder Kaugummi zu kaufen, aber nur
in Apotheken an registrierte Kunden--
|