Einmal Australien und zurück
 
Eindrücke meiner Reise vom 13.3.-10.4.2004 nach Australien mit Stopover in Singapur
 
               
   
 
     
 
Fotos sind im Fotoalbum Singapur und Fotoalbum Australien zu sehen
   
         
         

 


Am 13.3. ging es ab Hannover Langenhagen erst in Richtung Frankfurt. Der Abflug verspätete sich um ca. 20 Minuten. In Frankfurt ging es dann pünktlich um 12:25 weiter in Richtung Singapur. Dort kamen wir dann nach fast 12 Stunden an. Nach der dortigen Zeit war es gegen 7:00 Morgens, aber nach deutscher Zeit erst Mitternacht. Die Reise musste eigentlich gut laufen. Denn beim landen auf dem Flughafen wurde viel Porzellan zerschlagen. Jedenfalls hörte man aus der Bordküche viel Porzellan auf den Boden fallen. Nach der Zollkontrolle und dem Hoteltransfer waren wir gegen 9:00 im Hotel Crown Prince. Schon auf der Fahrt vom Hotel in die Stadt waren die ersten Eindrücke zu erkennen. Sauberkeit und Ordnung, und überall unbekannte Pflanzen. Von draußen und in der Hotelhalle machte es was her, aber beim genauren schauen in den Zimmern sah es etwas anders aus. Die Steckdosen hätten jeden Elektriker erschreckt. Nach dem Duschen haben sich Helmut und ich zu einer Erfrischung am Hotel entschlossen. Mit Ihm hatte ich die Tage in Singapur ein Zimmer geteilt und wir haben die Tage was zusammen gemacht. Beim kleinen Imbiss haben wir erst einmal die ersten Eindrücke gewonnen. Gegen Mittag hatte sich dann die Gruppe zu einem kurzen Treff getroffen. Danach habe ich mich dann mit Helmut zu einem Rundgang durch die Stadt aufgemacht. Wir sind bis zur Marina Bay gegangen, weiter am Riverwalk, dann wieder zurück.
Nach einem Abendessen waren wir noch kurz in einem Internetcafe, um ein paar Mails zu schreiben.
Am zweiten Tag, dem 15.3. haben wir alle eine Stadtrundfahrt gemacht. Unter anderem war eine Fahrt nach Little India, Chinatown, und dem Botanischen Garten. Anschließend sind Helmut und ich noch mit der Taxe zum Arabischen Viertel gefahren. Von dort sind wir zum Riverwalk gelaufen, und von dort sind wir dann mit der U-Bahn zurück gefahren. Die U-Bahn und die Bahnhöfe machten einen sehr sauberen Eindruck. Auch die Art der Fahrkarten und der Bahnsteige war schon was Neues. Die –unterirdischen- Bahnsteige sind mit Glas zu den Gleisen verschlossen, und bei der Einfahrt der Züge öffnen sich Türen, die genau an den Türen der U-Bahn sind. Als Fahrkarten gibt es aus dem Automaten kleine Magnetkarten, die auf Sensoren an den Eingängen/Ausgängen gelegt werden, dann öffnen sich die Türen, um auf die Bahnsteige bzw. vom Bahnsteig zu kommen. Man zahlt eine „Deposit“ Gebühr von 1 $ für die Fahrkarte, die man sich nach der Fahrt wieder am Automaten zurück holen kann, in dem man die gebrauchten Fahrkarten im Fahrkartenautomaten abgibt. Ein Test mit einer schon gebrauchten Fahrkarte, den Ausgang zu öffnen, schlug fehl. Die Tür öffnete sich nicht. Auch die Art der Fahrkartenautomaten war so einfach, dass man eigentlich ohne große Probleme die richtige Fahrkarte bekommen hat. Die Sauberkeit der Bahn kommt sicher auch von den drastischen Strafen für das verdrecken. Die Strafen für Essen/Trinken in der U-Bahn und Bahnhöfen betragen 100 $, für rauchen 500$ und für das transportieren von leicht entflammbaren Materialien sogar 5000 $.Und wer die Notbremse zum Spaß auslöst oder die Gleise überschreitet (was natürlich nur an den Außenbahnhöfen möglich ist), ist mit 5000 $ dabei. (1 SG$ = 0,50 €)
Und überall in der Stadt sieht man an den Straßen, die zur Innenstadt führen, Stahlgerippe, die über die Straßen gebaut sind. Es sind Anlagen, wo alle Fahrzeuge registriert werden. Alle Fahrzeuge haben kleine Computer eingebaut, und so wird die Maut errechnet, die man für die Fahrt durch die Stadt bezahlen muß. Auch sieht man oft Schilder, wo Verbote drauf stehen, und bei Zuwiderhandeln heftige Geldstrafen stehen. Aber das Verbot, an manchen Stellen die Straße als Fußgänger zu überqueren, wird selten beachtet.
Nach dem Abendessen waren wir noch mal im Internetcafe. Damit war der zweite Tag schon zuende.
Am nächsten Tag haben Helmut und ich uns noch mal mit der U-Bahn auf die Reise gemacht. Wir sind noch mal nach Little India und Chinatown gefahren. Diesmal haben wir noch mehr gesehen, als bei der Stadtrundfahrt. Bei der Fahrt mit der U-Bahn mussten wir umsteigen. Die Umsteigestation machte schon von der Größe einen tollen Eindruck.
Gegen 19:00 hatten wir uns dann alle wieder im Hotel getroffen, weil es um 22:30 dann weiter nach Adelaide ging. Nach „nur“ 7 Stunden Flug kamen wir dann nach der Ortszeit um 7:20 dort an. Dort wurden wir dann von unseren Gastgebern erwartet. Ich wurde hier von Angela und Geoff erwartet. Auf der Fahrt vom Flughafen nach Blackwood, wo ich nun eine Woche ein Zuhause hatte, wurde mir schon etwas von der Stadt gezeigt, und an zwei schönen Aussichtspunkten konnte man schön die Stadt sehen. Nachdem ich mich dann etwas ausgeruht hatte, bin ich mit meinen Gastgebern zu einem nahen Naturschutzpark gefahren, um dort etwas Spazieren zu gehen. Dort habe ich dann auch die ersten Koalabären gesehen. Ich sah sie nie, aber Geoff fand immer welche. Fünf haben wir gesehen, die im Baum schliefen. Sie sind die einzigsten Tiere, die die Blätter der Eukalyptusbäume fressen können. Am Tage sitzen sie dann meißt in den Bäumen um ihr Essen zu verdauen. Abends ging es zu einem Abendessen aller Gäste und Gastgeber (und anderen Mitgliedern vom dortigen FF-Club) in ein Gemeindehaus. Anschließend ging es dann wieder nach Hause und ich bin dann doch recht müde ins Bett gegangen. Damit war der erste Tag Australien auch vorbei.
Am nächsten Tag bin ich mit Angela mit dem Vorortzug in die Stadt gefahren. Vom Bahnhof mussten wir noch mit dem Bus zum Treffpunkt am Victoria Score fahren. Dazu nahmen wir den Freebus, der kostenlos in der Stadt einen Rundkurs fährt. Dort hat sich dann die Gruppe von Gastgebern und Gästen Getroffen. Bei einem Rundgang wurden uns die wichtigsten Bauwerke gezeigt. Anschließend ging es dann mit Oldtimer Straßenbahn zum Badeort Glenelg. Dort habe ich dann mit Angela einen Rundgang durch den Ort gemacht. Anschließend ging es dann auf dem selben Weg (Tram/Bus/Vorortzug) nach Hause zurück.
Abends war noch ein Abendessen bei anderen FF-Mitgliedern.
Nachdem ich am Nachmittag seltsame Glas und Porzellan Figuren im Garten von Angela und Geoff sah, fragte ich, was das sei. Daraufhin zeigte mit Geoff seine Sammlung von Isolatoren. Denn die seltsamen Glas und Porzellan Figuren, die ich sah, waren solche. Aber im Garten waren noch nicht alle zu sehen. In der Garage standen noch ca. 600 solcher Isolatoren.
Am folgenden Tag war eine Größere Busrundfahrt ins Barossa Valley, wo es viele Weinberge mit Weinverarbeitung gibt. Als ich an diesem morgen mit Geoff gefrühstückt hatte, bekamen wir noch unerwarteten Besuch. Eine recht große Spinne saß an der Wand in der Küche. Nachdem ich sie fotografiert hatte, setzte sie Geoff wieder an die Luft. Es war ein sog. Handsman, die nicht giftig ist. Aber bei so einer großen Spinne erschrickt man dann schon.
Der nächste Tag war ein Autoausflug mit der Gruppe. An diesem Tag hatte Angela die Aufgabe, mit mir den Tag zu verbringen. Zuerst sind wir zu einem Wildtierpark gefahren. Anschließend ging es zum nationalen Automuseum in Birdwood. In dieser sehr interessanten Ausstellung waren auch einige Autos aus Deutschland zu sehen. Auf dem Weg nach Birdwood wurde noch an einem Souvenirladen gehalten. An diesem Laden steht das größte Schaukelpferd. Es ist ein Aussichtsturm, in Form eines Schaukelpferdes. Auch waren hier Schilder zu sehen, wie weit es zu Orten in der Welt ist. Nach Berlin waren es 15707 Kilometer. Auf der Rückfahrt gab es einen kleinen Verkehrsstau. Ein Koalabär überquerte ganz langsam die Straße. Auch Angela sagte, das sie so was auch erst einmal gesehen hatte. So etwas kommt recht selten vor, das ein Koala am Tage die Straße überquert.
Abends hatte ich dann meine Gastgeber zu einem Essen in einem Restaurant eingeladen, von wo man einen schönen Ausblick Auf die Stadt hatte. Da ich beim Barbeque im Barossa Valley mal Kängurufleisch probiert hatte und es mir geschmeckt hatte, bestellte ich ein Gericht mit Kängurufleisch.
Der Sonntag war ein recht ruhiger Tag. Erst wurde ausgiebig gefrühstückt. Dann habe ich mit Angela Rundschreiben der Nachbarschaftsgemeinschaft in die Briefkästen der anliegend Häusern verteilt.
Anschließend bin ich dann mit Geoff zum Straßenbahnmuseum nach St. Kilde gefahren Nachdem wir und die Ausstellung angesehen hatten und zweimal eine Rundfahrt mit einem Oldtimer gemacht hatten, fuhren wir wieder heim. Abends war noch ein Abendessen bei anderen FF Mitgliedern.
Am folgenden Montag wurde eine kleine Autoralley von FF Mitgliedern ausgerichtet, wo bekannte Punkte angefahren wurden, und wir dabei noch einiges über Adelaide und der Umgebung erfahren konnten. Auch wurden schöne Aussichtspunkte bei der Rundfahrt angefahren. Der Abschluss der Ralley bildete wieder eine Barbeque.
Am Dienstag, dem letzten Tag in Adelaide, bin ich mit Geoff wieder in die Stadt gefahren. Geoff zeigte mir dann ein Verkehrsmittel, die sog. O–Bahn. Es ist ein Bus, der in der Stadt als normaler Linienbus fährt, aber dann auf einer ca. 15 km langen Spur fährt, die auf Betonschienen liegt. Kleine Spurräder am Bus lassen den Bus wie auf Schienen fahren. Wir sind die 15 km lange Strecke gefahren, haben kurz ein Einkaufszentrum besucht, sind dann wieder zurück gefahren. Anschließend ging es ins Tandanya einem Institut über die Kultur der Aborignials. Es wurde uns das Didgeridos erklärt und es spielte auch jemand auf diesem Instrument. Anschließend sind wir beide noch etwas durch die Stadt gelaufen. Dann ging es wieder mit dem Zug nach Hause. Abends war die Farewell Party, die Abschiedsfeier des Besuches. Sie fand in einem Bowl Club statt.

Der letzte Tag in Adelaide begann in Ruhe. Nach den Frühstück und dem Kofferpacken bin ich mit Geoff in Richtung Murray Bridge gefahren. Auf halber Strecke zwischen Adelaide und Murray Bridge war das Treffen mit den neuen Gastgebern. Auf dem weg dort hin fuhren wir noch zum Mt Loof, einem kleinen Berg bei Adelaide. Hier wütete vor einigen Jahren ein gewaltiger Waldbrand. Ein kleiner Film informierte über die Katastrophe. Dann ging es zum Treffpunkt, wo uns die neuen Gastgeber in Empfang nahmen. Nach einen Picknick haben wir uns von unseren Gastgebern verabschiedet und es ging in Richtung Murray Bridge. Meine neuen Gastgeber (Alan und Margrete) waren noch nicht da. Zuerst ging es ins Rathaus von Murray Bridge, wo wir offiziell vom Bürgermeister und FF begrüßt wurde. Nach einem kleinem Imbiss ging es zum Baumpflanzen. Dort waren schon einige Bäume von anderen FF-Clubs gepflanzt worden. Dann wurde ich zu meinen neuen Gastgebern gebracht. Nach einem Abendessen war der erste Tag in Murray Bridge vorbei. An einer wichtigen Kreuzung in der nähe des Rathauses stand sogar ein Schild, das Gäste von Friendship Force aus Hannover da sind.
Am zweiten Tag sind mein Gastgeber mit mir und noch einem Gastgeber und seinem Gast nach Victor Harber gefahren, einem kleinen Urlauber Ort. Um auf die vorgelagerte Insel zu kommen, kann man einen kleinen Steg benutzen, den auch die einzigste Pferdestraßenbahn Australiens benutzt. Ein Rundweg führt über die Insel, die von vielen kleinen und großen Granitsteinen belagert wird. Abends trafen sich dann noch einige Gastgeber und Gäste in einem Restaurant.
Der 3 Tag in Murray Bridge bestand aus einer 626 langen Busfahrt zu einer der bekanntesten Tropfsteinhöhlen (bei Naracoorte) Australiens.
Am folgenden Tag machte ich mit meiner Gastgeberin und anderen Gästen/Gastgeber einen Autoausflug nach Hahndorf. Dieser Ort wurde von deutschen gegründet, und diese „Tradition“ wird von den Australiern gefördert. Es gibt in Gaststätten „deutsche“ Gerichte, deutsches Bier usw. Abends war noch ein Abendessen bei anderen Gastgebern.
Der Sonntag wurde in Ruhe verbracht. Die meißten Gäste und Gastgeber trafen sich am Mittag zu einem großen Barbeque.
Der nächste Tag war wieder zusammen mit allen Gästen. Es ging zuerst nach Mannum, wo eine kleine Schiffsfahrt auf dem Murray River statt fand. Anschließend wurde noch der Safaripark in der nähe von Murray Bridge besucht. Abends Abendessen bei anderen Gastgebern. Abends war noch ein Barbeque bei FF Mitgliedern, die doch recht weit ab von jeden Ort waren. Auf dem Weg dorthin sprangen doch einige Kängurus über die Straße.
Am letzen Tag zeigte mit mein Gastgeber noch die Umgebung der Stadt und auch etwas von der Stadt. Er zeigte mir noch „seinen“ Bahnhof in Murray Bridge. Er war bis zu seiner Pensionierung Stationswärter des Bahnhofes, der jetzt recht trostlos aussieht, da kaum noch Züge durch den Bahnhof fahren. Abends gab es dann die Abschiedsfeier im Garten eines Gastgebers. Es war ein deutsch/östereichisches Ehepaar. Als Hauptspeise gab es Wiener Schnitzel, es war ein Hähnchenschnitzel.
Am nächsten Morgen ging es um 7.30 von Murray Bridge mit dem Bus nach Adelaide zum Flughafen. Dort trafen wir dann wieder einige unserer Gastgeber von der erste Woche. Ich hatte mich auch über das kommen von Angela und Geoff sehr gefreut. Da ich nicht wusste, ob sie kommen, war die Freude doch groß, als sie kamen.
Wir kamen am Vormittag nach etwa 3 Stunden in Brisbane an und wurden dort von einigen Mitgliedern und Gastgebern abgeholt und sind dann mit dem Bus nach Ipswich gefahren. In Brisbane war es doch heißer, als es die letzten Tage in Murray Bridge gewesen waren. Wir hatten es auch schon in der Zeitung gelesen bzw. im Fernsehen gesehen, das wir eine recht „heiße“ letzte Woche erleben würden. Schon bei der Fahrt vom Flughafen nach Brisbane sah man die Wolkenkratzer der Innenstadt. Nach ca. 1 ½ Stunden kamen wir in Ipswich an. Dort wurden dann alle Gäste „verteilt“, und der Tag wurde dann in Ruhe beendet.
Am nächsten Tag war eine Busfahrt geplant. Zuerst wurde die bekannte Fruchtverarbeitungsfirma „Circle Line“ besucht. Anschließend ging es dann zur Sunshine Coast, mit einem längeren Stop in Redcliffle. Abends waren unsere Gastgeberin June und wir beiden Gästen (ich war in der letzten Woche noch mit einem anderen Gast zusammen untergebracht) bei einer anderen Gastgeberin (Helga)zum Abendessen eingeladen. Es gab deutsche Linsensuppe und deutsches (selbstgebackenes) Brot.
Der folgende Tag war etwas offiziell. Wir trafen uns alle im Touristenbüro und der Bürgermeister (er war gerade erst frisch gewählt) begrüßte uns. Danach zeigte uns June noch etwas von der Stadt und sie zeigte uns im Rathaus zwei Vitrinen vom dortigen Friendship Force Club, wo alle Gastgeschenke aufbewahrt werden. Nachmittags trafen sich alle noch mal, um einen Rosenbusch zu pflanzen. Dort stehen von allen Besuchern Rosenstöcke, und eine Tafel weiß auf alle Clubs hin, die dort waren. Auch das Schild von Hannover wurde Abends angebracht.
Am Samstag war ich dann in Brisbane. June brachte uns zum Bahnhof, und von dort sind wir dann mit dem Zug nach Brisbane gefahren. Nach 6 Stunden Stadtlaufen sind wir dann wieder zurück nach ipswich gefahren, wo uns June dann wieder am Bahnhof abgeholt hat.
Abends hatte uns Helga dann wider zum Essen eingeladen. Auch diesmal gab es deutsches Essen (Kalbsbraten)
Am Sonntag machte June mit uns einen Ausflug an die Goldcoast. Leider wird ein großer Teil dieser Landschaft durch Hochhäuser (Hotels, Appartementhäuser) verschandelt.
Auf dem Rückweg auf der Autobahn traf uns der größte Regenschauer, den wir in Australien erlebt hatten. Er dauerte aber nur ca. 3 Minuten. Auf dem Rückweg besuchten wir noch den Bruder von June. Dort wurden uns u.a. einige Australische Früchte gezeigt.
Am vorletzten Tag war Mittags ein Barbeque mit der ganzen Gruppe in einem Park. Anschließend fuhren wir noch zu einem Aussichtspunkt eines Stausees. Auf dem Rückweg fuhren wir noch zu Freunden von Helga, die aus Berlin sind, und seit 1988 dort leben. Der Freund hat in den letzten Jahren einen wunderschönen Garten angelegt. Anschließend fuhren wir nach Hause.
Der letzte Tag in Australien war dann ein recht ruhiger Tag. Die Koffer wurden gepackt. Zum Nachmittag brachte und June noch mal in die Stadt, damit man mal was von der Stadt gesehen hat. Außer ein paar schönen alten Häusern hat die Stadt keine besonderen Sehenswürdigkeiten Abends war dann die Abschiedfeier.
Der letzte Morgen war ganz ruhig, und um 10:30 trafen sich alle, um mit dem Bus wieder zum Flughafen Brisbane zu fahren. Da wir sehr zeitig waren, machte der Busfahrer eine Ehrenrunde durch Brisbane, und so sahen wir die letzen Bilder aus Australien. Um 15.00 ging dann der Flug in Richtung Singapur, wo wir dann nach 7.50 Stunden gelandet sind. Der größte Teil der Gruppe flog dann gleich weiter. Nach dem organisierten Transfer zum Hotel war ich dann gegen 23:00 Ortszeit im Hotel.
Den nächsten Tag besuchte ich dann den Chinesischen Garten, zu dem auch ein Japanischer Garten gehört. U.a. findet man dort wunderschöne Bonsai Bäume. Da die U-Bahn in den Außenbezirken nicht unterirdisch fährt, lohnte es sich auf dem Rückweg in die Stadt einen Umweg mit der U-Bahn zu fahren. So bin ich einen großen Bogen im Norden um die Stadt gefahren. Überall entlang der Strecke stehen riesige Wohnblöcke und vier bis Sechsspurige Straßen.
Am nächsten Tag hatte ich mir mal 2 Vororte angesehen. Eins war ein Vorort mit Wohnblocks. Alle Anlagen schön gepflegt. Oft sind die Blocks durch überdachte Fußwege verbunden. Oder von der Bushaltestelle führt direkt ein überdachter Fußweg in die Wohnanlagen. In den Wohnanlagen hängen Stangen aus den Wohnungen. Dort hängt man die Wäsche zum trocknen drauf. Der zweite Vorort war ein Bezirk, wo noch einige der für Singapur typischen Geschäfte waren. Unter Geschäfte, oben die Wohnungen. Da es auch an diesem Tag sehr schwül war, konnte man eigentlich nicht viel laufen. Auch am letzten Tag in Singapur konnte ich wegen der schwüle keine großen Unternehmungen manchen. So es war nur noch einmal ein kurzer Besuch ins Chinesische Viertel. Anschließend habe ich mir zum Abschluß noch ein paar Einkaufszeilen angesehen. Um 20:00 ging es zum Flughafen, wo es um 0:00 Ortszeit in Richtung Frankfurt ging, wo ich pünktlich ankam, und nach dem Anschlussflug war ich um 9:00 wieder daheim.


Besondere Eindrücke oder Eigenheiten für Singapur (SG) oder Australien (AUS)


AUS: Interessant sind die Drive In für Bier, Weine usw. Ähnlich einer Garage fährt man in eine Halle, um sich dann in das Ladeninnere zu begeben. Dort gibt es nur alkoholische Getränke.

SG: Das Handy ist ein muß für die Einwohner. Fast jeder spielt mit seinem Handy. In der U-Bahn klingelt und simst es überall. Sogar ca. 5 Jährige haben ihr Handy.

AUS: Auffallend sind die großen Supermärkte, wo z.B. 10 Meter nur für Säfte sind, und diese dann auch in 2,5 Liter Flaschen. Sehr von Vorteil sind sog. Express Kassen, wo man nur ohne Einkaufswagen ansteht, als keine großen mengen zum Kassieren hat. Auch gibt es in den großen Supermärkten kein Alkohol.

AUS: In Nebenstraßen gibt es oft keine Bürgersteige. Dann geht man eben einfach über den Rasen der angrenzenden Häuser.

AUS: In Adelaide gibt es sog. Freebusse, die einen Rundkurs im Zentrum fahren und die man kostenlos benutzen kann.

AUS: Es gibt dort sehr viele „Kreisverkehr Kreuzungen“. Der Verkehr ist deshalb an Kreuzungen sehr flüssig.

SG: Sehr großzügige Durchgangsstraßen durch die Außenbezirke. Die Bushaltestellen alle recht großzügig geschützt gegen Regen und teilweise riesige Hochbahnhaltestellen der U-Bahn in den Außenbezirken. An den großen Kreuzungen zählt ein Zähler die Sekunden, wie lange noch grün für die Fußgänger ist. Oft überdachte Fußwege.

AUS: Es gibt überlall große Barbeque Plätze, wo es überdachte Bänke mit Tischen und Grillstellen gibt es. Die Grillstätten werden mit Gas beheizt, so das man kein Grillwerkzeug mitbringen muß.

AUS+SG: Wenn man mal ein Bedürfnis hat, die Stätten sind eigentlich immer recht sauber. Und man findet sie sehr häufig.

SG: Es gibt in Singapur kein Kaugummi zu kaufen, weil in der Vergangenheit besonders die U-Bahn dadurch verdreckt wurde. --Nachtrag: Aber seit kurzem gibt es wieder Kaugummi zu kaufen, aber nur in Apotheken an registrierte Kunden--

 

Diese Reise habe ich mit Friendship Force gemacht

Friendship Force Deutschland